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Norddeutsche Backsteingotik

Die ab dem 13. Jahrhundert entstandene Norddeutsche Backsteingotik ist ein typischer historischer Baustil an der Ostsee und im Norddeutschen Tiefland. Der Grund für die Herausbildung der hauptsächlich aus Backsteinen bestehenden Architektur ist das Fehlen von ausreichenden Vorkommen an Natursteinen. Die Verwendung von Bruchsteinen und die Fertigung von Steinskulpturen waren deshalb nicht möglich. Darum entstanden vollkommen eigenständige gotische Architekturformen mit vielen aus Backsteinen geformten Ornamenten, die es so im Süden Deutschlands nicht gibt. Aus der Norddeutschen Backsteingotik entstand im 16. Jahrhundert die Backsteinrenaissance, von der besonders viele sehenswerte Beispiele in der Stadt Lüneburg zu bewundern sind.

Reiseziele mit Baudenkmälern im Stil der Norddeutschen Backsteingotik (1 - 12):

Stralsund
Stralsund
Viele ehemalige Patrizierhäuser, mittelalterliche Klosteranlagen und prunkvolle Sakralbauten gibt es in der gut erhaltenen historischen Stadt an der Ostsee zu sehen, die wegen ihres historischen Erbes, insbesondere das aus der Zeit der Hanse, zusammen mit Wismar in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht.
Lüneburg
Lüneburg
Ein Top Touristenziel. Lüneburg war einst eine der reichsten Städte der Hanse und besitzt heute einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne in Deutschland - mit typischen norddeutschen Backsteinbauten.
Lübeck - Königin der Hanse
Lübeck
Die ehemalige Hauptstadt der Hanse, auch Königin der Hanse genannt, besitzt eine sehr gut erhaltene Altstadt mit zahlreichen Baudenkmälern der Backsteingotik und gehört deshalb zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Wismar
Wismar
Wegen ihrer gut erhaltenen Altstadt ist die an der Ostsee liegende Hafenstadt unbedingt einen Besuch wert. Außerdem steht sie zusammen mit Stralsund auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Gotische Architekturen an Kirchen und zahlreichen historischen Häusern zeugen von der Zeit der Hanse, als Wismar einen großen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte.
Greifswald
Greifswald
Eine gut erhaltene historische Universitäts- und Hansestadt mit Bauwerken der Norddeutschen Backsteingotik und ein romantischer Hafen mit restaurierten alten Schiffen.
Tangermünde
Tangermünde
Die unmittelbar an der Elbe liegende Stadt gehört mit ihrem vollständig erhaltenen historischen Aussehen zu den schönsten Städten in Sachsen-Anhalt. Besonders erwähnenswert sind die vielen romantischen Fachwerkhäuser, das reich verzierte gotische Rathaus, eine in Klinkerbauweise errichtete Stadtmauer, das Schloss und der vor der Stadtmauer liegende Hafen.
Doberaner Münster
Doberaner Münster
Das Doberaner Münster, die ehemalige Klosterkirche der Zisterzienser, gehört zu den bedeutendsten gotischen Backsteinbauten Mecklenburgs. Zusammen mit den Resten der Klosteranlage, der ersten in Mecklenburg gegründeten, ist es ein beliebtes Ausflugsziel.
Hansestadt Salzwedel
Hansestadt Salzwedel
Die im frühen Mittelalter aus der Burg Salzwedel entstandene und 1233 erstmals erwähnte Stadt, in der es auch den berühmten leckeren Baumkuchen gibt, gehört mit ihrer vollständig erhaltenen, aus Fachwerkhäusern und Bauwerken im Stil der norddeutschen Backsteingotik bestehenden Altstadt zu den schönsten Touristenzielen in der Altmark.
Jüterbog
Jüterbog
Mehr als 1.000 Jahre ist die einst zum Bistum Magdeburg gehörende Stadt alt. Sie besitzt ein reizvolles historisches Zentrum mit Wehrtürmen und Stadttoren, Klosteranlagen und Kirchen, dem gotischen Rathaus, alten Fachwerkhäusern und dem vor der Stadt liegenden Kloster Zinna.
Rostock
Rostock
Mit ihrem großen Erbe aus der Zeit der Backsteingotik und der Hanse, dem bedeutendsten Hafen Mecklenburg-Vorpommerns sowie dem romantischen Alten Strom in Warnemünde besitzt die größte Stadt an der Mecklenburger Ostseeküste ein imposantes Erscheinungsbild.
Stendal
Stendal
Durch das reichhaltige Erbe an historischen Denkmälern, zu denen viele Bauwerke im Stil der Backsteingotik gehören, besitzt die größte Stadt der Altmark mehrere lohnende Sehenswürdigkeiten und einen der schönsten historischen Plätze in Sachsen-Anhalt.
Kloster Jerichow
Kloster Jerichow in Sachsen-Anhalt
Die ab 1148 als Kollegiatstift der Prämonstratenser erbaute Anlage besitzt weitgehend ihr ursprüngliches Aussehen. Sie wurde 1240 vollendet und gehört mit der romanischen Kirche, dem Kreuzgang und den daran anschließenden Gewölbesälen zu den ältesten Backsteinbauwerken in Norddeutschland.

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