Nordrhein-Westfalen - Ausflugsziele

Kölner Dom - Hohe Domkirche St. Peter und Maria

Kölner Dom Dreikönigenschrein im Kölner Dom Kircheninneres Kölner Dom

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Fotos: Ger1axg, Paul Hermans und Daniel Göhler - Creative Commons

Wie ein gigantischer Felsen überragt der Kölner Dom die Altstadt der größten Stadt am Rhein. Mit seinen Maßen von 144,58 m Länge und 86,25 m Breite ist die riesige Kathedrale nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern zugleich der größte Kirchenbau in Deutschland. Auch die Höhe seiner beiden Türme ist mit mehr als 157 Metern sehr beeindruckend. Das Bauwerk war nach seiner Fertigstellung im Jahr 1880 das Höchste der Welt. Kein Wunder, dass die Hohe Domkirche St. Peter und Maria, so die offizielle Bezeichnung, zu den bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Deutschland gehört.

Rekordverdächtig ist auch die Bauzeit. Dauerte doch die Errichtung, in zwei Bauphasen, insgesamt 632 Jahre. Der heutige Dom wurde an Stelle eines alten Doms ab 1248 erbaut und war von Anfang an zu groß geplant. Nach rund 300 Jahren Bauzeit verlor man das Interesse an einem Weiterbau. Nicht zuletzt auch, weil der gotische Architekturstil inzwischen als veraltet und hässlich galt. Mehr als 300 Jahre rottete daraufhin zum Beispiel auf dem Südturm ein Baukran vor sich hin. Erst im 19. Jahrhundert kam durch die Bewegung der Romantik wieder Interesse am Weiterbau auf, sodass im Jahr 1842 die Arbeiten wieder aufgenommen wurden.

Auch die innere Ausstattung ist beeindruckend und zum Teil einmalig. Unter anderem wurde in den Jahren 1308-11 für den Kölner Dom das bis zum heutigen Tag umfangreichste Chorgestühl Deutschlands geschaffen, in dem sogar jeweils ein Stuhl für den Papst und für den Kaiser reserviert ist. Aus etwa der gleichen Zeit stammen ebenso der gotische Hochaltar, 14 Skulpturen und eine umfangreiche Chorschrankenmalerei. Natürlich sind noch viele weitere Kunstwerke zu bewundern, die meist in jüngeren Zeiten geschaffen wurden. Besonders erwähnenswert ist auch die Domschatzkammer, die durch einen umstrittenen modernen Eingang an der Nordfassade zugänglich ist und Utensilien der katholischen Liturgie, Reliquienbehälter und Kreuze zeigt.

Durch seine unverfälschte gotische Architektur und die einmalige Harmonisierung aller Bauelemente und des Schmuckwerks wurde der Dom im Jahr 1996 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Öffnungszeiten und weitere Informationen über den Kölner Dom:

Hier können Tickets für Stadtführungen und Schifffahrten in Köln erworben werden.

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Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten im Umkreis des Kölner Doms:

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Lage des Doms in Köln: 

Hier kann die Route zum Kölner Dom berechnet werden, auch vom aktuellen Standort aus. Außerdem bieten wir die GPS-Daten als Wegpunkt zum Download im GPX-Format an, für den Import in Navigationsgeräten und in Google Earth. Die GPS-Daten lauten: Latitude = 50.9414 und Longitude = 6.9581.

Position des Kölner Doms in Köln auf der Landkarte von OpenStreetMap:

Lageplan als größere Karte zeigen.



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