Kindermund

Kindern auf dem Mund geschaut

Hier geben wir einige Äußerungen wieder, die unsere Kinder gemacht haben, als sie noch klein waren.

Unser Sohn Martin mit seinem "Kindermund" Unsere Tochter Stephanie mit ihrem "Kindermund"

          Martin und Stephanie

Martin (8 Jahre):

Martin hat am Ostersonntag bereits vor allen Anderen Ostersachen gesucht: "Ich hab schon was für Nichtkinder gefunden. Das darf ich aber nicht verraten."

Stephanie (4 Jahre):

"Das ist ein Pengstock, damit kann man pengen." Papa: "Wie kommst du darauf?" "Von einem Mensch der war mal todgeworden, da kam so was raus."

An einem Teich fragt Stephanie: "Was ist denn das grüne da?" Papa: "Das sind Algen." Darauf Stephanie: "Aha Alkohol!"

"Morgen kommt der Osterhase." sagt Papa. Daraufhin Stephanie:"Ja ich weiß er versteckt die Eier... Und beim Entenrennen hab' ich auch den Osterhasen gesehen, da war eine Frau drinn haha..." (Eine Frau hatte sich als Osterhase verkleidet).

Martin (7 Jahre):

Martin hat in der Schule gelernt, wie seine Zähne heißen. Voller Stolz zählt er auf: "Das ist mein Eckzahn, das ist mein Schneidezahn usw." Nun soll Papa seine Zähne erklären. Papa fängt an: "Das ist meine Krone, das ist mein Eckzahn ..." Natürlich weiß Martin, dass Papa einen künstlichen Zahn hat, aber gefallen hat ihm die Aufzählung trotzdem nicht. Deshalb erwidert er: "Mach's mal so, als ob du keinen Königszahn hast."

Oma holt Martin von der Schule ab und sie soll raten, was es Leckeres zu Mittag gab. Martin gibt den Anfangsbuchstaben vor: ein "K". Oma rät und rät, kommt aber nicht darauf. Da löst Martin das Rätsel auf: "Griesbrei."

Stephanie (3 Jahre):

Freudestrahlend kommt Stephanie mit einem Blatt voller Striche angerannt: "Ich habe einen Pups gemalt."

Stephanie hat einen kleinen Kinderbesen. Wenn wir sauber machen, möchte sie immer mithelfen. Aber irgendwie klappt das mit ihren Besen nicht so richtig. Deshalb will sie uns immer den großen Besen wegnehmen. Ich sage ihr: "Nimm doch deinen kleinen Besen." Daraufhin Stephanie: "Damit will ich aber nicht besen."

Das Essen ist wieder sehr heiß und Stephanie muss viel pusten. Als sie dabei aus Versehen das Essen vom Löffel bläst, sagt sie: "... runter gewedelt."

"Ich muss noch mein Spiel ausspeichern!" Sie hat Addy Buschu am Computer gespielt und meint damit, dass sie das Programm selber beenden möchte, bevor sie in die Badewanne geht.

"Die Bonbons sind meine. Die hab ich nämlich MIR geschenkt."

"Darf ich Fernsehen spielen?"

Wir trinken Mineralwasser. Da Stephanie keine Kohlensäure mag, stellt sie richtig fest: "Da ist kein Sprudel drin." Doch dann sieht sie, dass trotzdem kleine Blasen (Luftblasen) in ihrem Glas sind. Daraufhin Stephanie: "Da sind welche drin, die sind gar nicht drin."

"Die Puppe möchte laufen." Nach kurzer Überlegung (sie kann ja nicht laufen): "Die Puppe möchte gelaufen werden."

"Hast du's falsch angeklickt?" - Sie meint das Fernsehprogramm.

Oma und Stephanie im Zug. Oma hat die Beine übereinander geschlagen. Stephanie macht es nach und sagt: "So machen es die Damen!"

Papa: "Oh, rote Zahnpasta hat die Stephanie." Stephanie: "Ja, die sieht wie Rot aus."

"Das ist verklemmt." - Der Pullover war verdreht.

"Da kommt jemand nicht." - Da kommt Niemand.

Stephanie hat gebrochen. Papa: "Da kannst du heute aber kein Abendbrot essen, sondern nur etwas trinken." Stephanie: "Ich hab kein Brötchen, ich hab kein Brot, ich esse nur Tee."

Stephanie (2 1/2 Jahre):

"Meine drei Beine sind schon im Schneeanzug." Als Mama erklärt, dass Sie nur zwei Beine hat, bleibt sie trotzdem dabei: Sie hat 3 Beine.

Stephanie trinkt oder isst etwas und sagt dann hinterher: "Jetzt ist es hier hinten" und zeigt auf ihren Nacken.

"Meine Läufe nast." - Meine Nase läuft.

Mama fragt: "Wo geht man denn hin, wenn man mal kackern muss?" Stephanie antwortet: "Da geht man pullern."

Stephanie kommt mit regennassen Sachen in die Wohnung und sagt: "Ich habe gepfützt."

Martin pfeift, Stephanie sagt: "Ich kann auch hüfen."

Stephanie ruft mich aufgeregt und sagt: "Da sprechen Männer durch die Wand!" Die Erklärung: Sie hat durch unsere Wohnungstür Leute die Treppe hochlaufen sehen, die sich unterhalten haben.

"Da ist kein Loch mehr frei." - Es ist kein Parkplatz mehr frei.

Martin (5 Jahre):

"Wenn ich mal groß bin und eine schöne Frau habe, dann fahre ich auch mit ihr in den Urlaub." Etwas später: "Und wenn sie nach einem Jahr immer noch schön ist, dann fahre ich auch wieder mit ihr in den Urlaub oder wenn sie nicht will, dann bleibe ich auch mit ihr zu hause."

Martin denkt über die Welt nach: "Wo wohnt der Mond?" und "Ist die Erde so groß wie ein Baum?"

Im Urlaub auf Sizilien hat Martin auf dem Rücken einen Sonnenbrand bekommen. Eines Morgens kommt er ganz aufgeregt zu uns und fragt: "Wo kommt denn nur das ganze Papier auf meinem Rücken her?" - Es war die Haut, die sich geschält hat.

Oma und Opa wohnen in einem Haus, das fast ausschließlich von Rentnern bewohnt wird. Ein älterer Herr hat nicht nur viel Zeit, er ist auch krankhaft auf Recht und Ordnung bedacht. Ihn stört jedes Geräusch, er guckt ständig am Fenster usw. Oma und Opa wollen aber trotzdem mit ihm auskommen und bitten Martin, deshalb besonders leise zu sein. Martin darauf: "Das ist wohl euer Chef?"

Wir sind zur Kur in Fehrenbach (Thüringer Wald). Wir wandern durch den Wald und sehen in der Ferne Häuser. Martin sagt: "Hier sieht's aus wie in Deutschland."

Martin beobachtet die Wellensittiche: "Ich weiß, welches die Frau ist." Ich sage: "Du meinst das Weibchen! Und woher weißt du, welches das Weibchen ist?" Martin: "Die mit den längeren Haaren."

Ostseeurlaub: Wir sitzen in einer Gaststätte und essen. Plötzlich kommt Martin ganz aufgeregt (er war auf der Toilette) und berichtet: "Da hinten kann man Halli Galli für 6-jährige spielen." Ich wundere mich und will Details wissen. Er ergänzt: "Aber nur für eine Person." Am Ende schaue ich nach und finde sein Halli Galli für 6-jährige: Es ist ein Spielautomat.

Martin hat die Radiomusik genau analysiert und kommt zu dem Schluss: "Männer sind Schweine und Frauen sind Perlen."

"Michael Schumacher ist Hausmeister." Gemeint war Weltmeister.

Stephanie spricht Papa versehentlich mit "Martin" an. Martin versteht das, denn er stellt fest: "Ich weiß, warum Stephanie das gesagt hat. Papa und ich sehen uns nämlich ähnlich."

Stephanie (2 Jahre):

"Da ist ein Zucker. Da kann man Salz draus machen."

Stephanie (1 3/4 Jahre):

"Milch." - Stephanie hat das erste Mal Schnee bewusst gesehen und dachte, es wäre Milch.

"Mama Haare saugen." - Sie meint föhnen.

Martin (4 1/2 Jahre):

"Das Klopapier ist abgebrochen." - Abgerissen.

Martin isst gern Wiener Würstchen, sagt aber immer Nina Wurst. Zum besseren Verständnis erkläre ich: "Die Wurst kommt aus der Stadt Wien und heißt deshalb Wiener Würstchen." Martin darauf: "Und Bratwurst kommt aus der Stadt Brat."

Martin hat Windpocken und soll Medizin gegen den Juckreiz nehmen. Martin will natürlich nicht, deshalb sagt er: "Die Arzt hat gesagt, ich soll Benzin nehmen, wenn es mir nicht schön ist. Mir ist aber schön."

Martin fragt: "Esst du auch mit?" Da es "isst" heißen muss, sagt Ines: "Esst heißt es nicht. Sondern wie heißt es richtig?" Martins Korrektur: "Frisst du auch mit?"

"Wenn ich groß bin, habe ich drei Kinder: Sebastian, Max und Maria. Da will ich aber Papa sein."

Martin verblüfft uns: "Manche Jungs können auch Lippenstift haben." Mama: "Warum, du möchtest wohl Lippenstift haben?" Martin: "Ich möchte mehr Rot auf den Lippen haben." Mama: "Von wem weißt du denn das?" Martin: "Weil Josephine im Kindergarten Lippenstift drauf hat."

"Mit der Zehenspitze von dem kleinen Finger." - Er meint natürlich die Fingerspitze.

Martin (4 Jahre):

Martin hat seinen Geburtstag zu Hause gefeiert. Nun steht noch die Geburtstagsfeier im Kindergarten an. Martin fragt: "Wenn ich jetzt noch mal feiere, bin ich dann immer noch 4 Jahre alt?"

Papa: "Es ist ganz schön kalt draußen und ich habe an den Hände gefroren, weil ich keine Handschuhe anhatte. Und an die Ohren habe ich auch gefroren, weil ich keine Mütze aufhatte." Martin: "Und ich habe an dem Mund gefroren, weil ich kein Weihnachtsmann bin."

Martin benutzt ständig das Wort "niedlich" ohne zu wissen, was es bedeutet. Also erkläre ich es ihm. "Niedlich sind kleine, schöne Dinge wie kleine Kinder oder kleine Hunde." Martin ergänzt: "...und kleine Mülleimer!"

Martin (3 Jahre):

Ich habe Martin erklärt, dass in meinem Bauch ein neues Baby wächst. Martin fragt sich, was Babys wohl essen. Ich erkläre ihm, dass sie alles mitessen, was die Mamas essen. Da ich gerade einen Döner esse, sagt Martin: "Das esse ich aber nicht." Ich antworte, dass ich aber oft Döner gegessen habe, als Martin noch im Bauch war. Darauf die Erwiderung von Martin: "Den Salat hab ich aber drin gelassen."

"Hat das Baby auch eine Toilette im Bauch?"

"Wie soll denn deine Schwester einmal heißen?" Antwort von Martin: "Wir fragen sie einfach, wenn sie da ist."

Martin hat ins Bett gepullert. Auf die Frage warum, erwiedert Martin: "Ich dachte, das war ein anderer Junge."

"Ich bin mit vier Füßen gelaufen." - Das soll heißen, dass er auf allen Vieren gelaufen ist.

"Ich wollte auch mal Raumer werden." - Bedeutet, dass Martin Raumfahrer werden möchte.


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