Deutschland - Natur und Wandern

Heidelandschaften als Ausflugs- und Wanderregionen

Hügelgräberheide bei Kirchlinteln

Hügelgräberheide bei Kirchlinteln in Niedersachsen bei Verden

Foto: Willow - CC BY-SA

Als Heide wird ist eine Landschaftsform bezeichnet, die meist als Folge starker Nutzung durch den Menschen entstanden ist. Jahrhundertelange und zum Teil jahrtausendelange Bewirtschaftung durch Waldrodung und Viehzucht haben offene Flächen mit nährstoffarmen und sauren Böden entstehen lassen. Hier wachsen deshalb typische Pflanzen, wie Heidekräuter, Wacholder und Kiefern. Besonders im Spätsommer und im Herbst, wenn die Heidekräuter blühen, sind sie beliebte Ausflugs- und Wanderziele.

Es gibt allein in Deutschland weit über 100 Heidelandschaften. Die berühmteste, die größte und aus touristischer Sicht beliebteste unter ihnen ist die Lüneburger Heide. Bekannt und als Wandergebiete interessant sind aber auch die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt, die Dresdner Heide, die Senne in Nordrhein-Westfalen, die Ohligser Heide in Solingen, die Schorfheide in Brandenburg und die Hochheide auf dem Ettelsberg im Rothaargebirge.

Durch den Rückgang der extensiven Landwirtschaft und den Einsatz von Düngemitteln (beides eine Folge der Industrialisierung) verschwinden inzwischen viele typische Heidelandschaften. Um diese Landschaftsform zu erhalten, sind besondere Naturschutzmaßnahmen notwendig, zu denen auch die regelmäßige Beweidung mit Schafen gehört.

Weitere Anmerkungen zum Thema Heide:

Neben der Landschaftsform und der Pflanzengattung haben auch einige Städte und Ortsnamen den Namen Heide. Hierzu gehören die Kreisstadt des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein und die Gemeinde Märkische Heide in Brandenburg.




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