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Berlin - Gemäldegalerie am Kulturforum Berlin

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Fotos: Barbarelli, Jean-Pierre Dalbéra und Anagoria - CC BY-SA

Es gibt wohl nur selten eine Kunstsammlung, die eine so wechselvolle Geschichte besitzt wie die Berliner Gemäldegalerie. Zum Beginn des 19. Jahrhunderts als besonders ehrgeiziges Projekt und mit Unterstützung durch bekannte Persönlichkeiten begonnen, wie den preußischen König Friedrich Wilhelm III., Karl Friedrich Schinkel und Wilhelm von Humboldt, konnte die nach wissenschaftlichen Prinzipien aufgebaute Sammlung erstmals 1830 im extra dafür erbauten heutigen Alten Museum auf der Berliner Museumsinsel gezeigt werden. Später wurde für deren Erweiterung sogar noch das Bodemuseum eröffnet. Doch der Zweite Weltkrieg hatte schlimme Folgen. Zwar wurden die Bilder aus den Museen rechtzeitig ausgelagert, aber weitere Umlagerungen, Brände, Diebstähle und Überführungen in die Sowjetunion reduzierten den Bestand beträchtlich. Und dann kam auch noch die Teilung Deutschlands und Berlins hinzu.

Als Folge dessen befanden sich die noch erhaltenen Kunstwerke in verschiedenen Händen, die somit erst nach der Wiedervereinigung wieder zusammengeführt werden konnten. Nach langem hin und her, wo diese denn nun wieder gezeigt werden konnten, fiel schließlich die Entscheidung für einen Museumsneubau am Kulturforum zwischen Potsdamer Platz und Tiergarten.

Seit 1998 ist die Sammlung hier täglich, außer montags wieder in ihrer Gesamtheit zu sehen. Sie zeigt nach Zeit und nach Regionen geordnet die Entwicklung der deutschen und der europäischen Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Besonders stolz ist das Museum dabei unter anderem auf seinen Bestand an Bildern von Rembrandt, für die sogar ein eigener Saal eingerichtet wurde. Aber auch Werke anderer bedeutender Künstler, wie Albrecht Dürer und Lucas Cranach d. Ä., können hier besichtigt werden.

Wie bereits erwähnt, ist die Gemäldegalerie Teil des Berliner Kulturforums. Es sind hier noch die Neue Nationalgalerie, das Kupferstichkabinett, das Kunstgewerbemuseum und das Musikinstrumenten-Museum zu besichtigen. Außerdem können Veranstaltungen in der Philharmonie und im Kammermusiksaal besucht werden.

Es handelt sich also um bedeutende Einrichtungen der Kunst und Kultur. Leider wird allerdings die Zweckarchitektur den Ansprüchen des Forums nicht gerecht. Sie ist schlicht und ergreifend im gesamten Viertel misslungen. Das wird inzwischen sogar auch vom Berliner Senat so gesehen. Es ist deshalb weiteres Herumdoktern geplant. Doch das wird voraussichtlich nichts an der Situation verbessern.

Öffnungszeiten und weitere Informationen über die Staatlichen Museen zu Berlin mit der Gemäldegalerie im Kulturforum:

Hier können Tickets für Stadtführungen und für Schifffahrten in Berlin gebucht werden.

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Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten, Museen und Freizeitangebote im Umkreis des Kulturforums Berlin:


Lage des Kulturforums Berlin mit der Gemäldegalerie:

Hier kann die Route zum Kulturforum Berlin berechnet werden, auch vom aktuellen Standort aus. Außerdem bieten wir die GPS-Daten als Wegpunkt zum Download im GPX-Format an, für den Import in Navigationsgeräten und in Google Earth. Die GPS-Daten lauten: Latitude = 52.5086 und Longitude = 13.3647.

Das Kulturforum Berlin mit der Gemäldegalerie in der Sigismundstraße 4a hinter dem Potsdamer Platz als Markierung auf dem Berliner Stadtplan von OpenStreetMap:

Lageplan als größere Karte zeigen.



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